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KMK- Kunst mit Katja Boampong-Brummer
Es weihnachtet sehr- deshalb kommen die Engel in Myriaden daher
Vielleicht sitzen wir in diesem Winter gar nicht in so wohlbeheizten Stuben wie gewohnt, der adventliche Friede, so oft beschworen, herrscht nicht überall.
So hält man sich umso mehr an Vertrautes. In der Weihnachtszeit gehören dazu die Engel, Anlass genug, ihren Darstellungen durch die Jahrhunderte nachzuspüren. Die Menschen haben sich Vorstellungen dieser Gottesboten gemacht, die wohl kaum etwas mit den Bibelworten zu tun haben. Je weiter wir zurückgehen, umso näher aber sind die bildlichen Darstellungen an dem wohl ursprünglich Gemeinten. Wir sehen Engel als präexistente Wesen, die Gott bei der Schöpfung halfen; solche, die sich gegen ihn auflehnen wie Luzifer; andere, die als Heerscharen ( und auch hehre Scharen ) den Engelssturz bewerkstelligten. Majestätische, furchterregende, nachgerade soldatische Gestalten lehren uns Ehrfurcht. Sie sind eingeteilt in himmlische Hierarchien, sie greifen in unser Leben ein – Abraham, Jakob etc.-, sie sind eine Brücke zwischen Himmel und Erde. Erst viel später werden sie die harmlosen, verspielten, neckischen, tollenden Putti, die scharenweise in Stuck und Fresko ihr Wesen treiben. Sie schlagen Zimbeln und Tambourine, sie posaunen kräftig und singen melodisch- die rechte Einstimmung auf die Festtage.
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